Vom Können erzählen – Festschrift für Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel

Eigentlich soll der Band keine Festschrift sein, sondern ein einladendes – vor allem in didaktischen Zusammenhängen verwendbares – Lesebuch, ein, wie der Untertitel verrät, „Lesebuch zum Frieden“. Dass er es dennoch ist, das wurde bei seiner Übergabe an den Jubilar, den Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie, Prof. Dr. theol. habil. Prof. h.c. Egon Spiegel, dann doch deutlich. Deutlich wurde es auch durch den Titel, der, wie die Herausgeber PD Dr. Volker, apl. Prof. Dr. Thomas Nauerth und Anja Niermann in der Einleitung zum Band schreiben, ein zentrales Anliegen des Geehrten aufgreift, nämlich das friedenschaffende Sollen aus dem friedenschaffenden Können zu entwickeln und deshalb einfach „Vom Können erzählen“. Das haben dann auch über 80 Autorinnen und Autoren getan, in – so war es vorgegeben – kurzen pointierten, in der Regel essayistisch gehaltenen Beiträgen. Zustande gekommen ist eine Sammlung von Zeugnissen, diese oft in Verbindung mit den jeweiligen Lebens- und/oder Arbeitsfeldern der Beiträger/innen, die unter unterschiedlichen Aspekten zeigen, dass Friedenshandeln, im Großen wie im Kleinen, möglich ist, dass es allerdings auch als solches eigens wahrgenommen werden muss. Das Lesebuch, nebenbei auch eine Festschrift, wurde im Rahmen seiner Ringvorlesung in der Kirche am Campus zunächst noch als Manuskript an Spiegel überreicht. Es wird in Kürze im Verlag LIT (Münster, Berlin) erscheinen. 


Fotos (Simon Scholz): Anja Niermann übergibt die von Thomas Nauerth (1.v.l.), Volker Garske (2.v.l.) und ihr herausgegebene Festschrift an Egon Spiegel